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Longieren ist ein perfektes Training
um seinen Hund auf Entfernung zu "lenken" und die Distanzarbeit wie
Sitz, Platz und
Steh einfach zu vermitteln.
Mit der Arbeit am Longierkreis fördert man die Aufmerksamkeit des
Hundes
für seinen Menschen.
Kommandos werden, je nach Fortschritt,
nur über Körpersprache gegeben.
Somit lernt der Hund uns noch mehr zu beobachten und auf die kleinsten
Signale
hin sein Kommando auszuführen. |
Aber auch Hunden, die nicht bei der
Jagd eingesetzt werden, macht diese Trainingsvariante
riesig viel Spaß. Ursprünglich kommt das Reizangeltraining aus der Vorbereitung von
Jagdhunden für die
Jagd. Mit Hilfe einer Reizangel werden die Hunde an das Apportieren
von
Wild gewöhnt.
Die Reizangel kann ein 2 bis 3 Meter langer Stock sein, bei diesem
am oberen Ende
eine 2 - 3 Meter lange Schnur befestigt wird.. An das andere Ende der
Schnur wird dann
eine Beute gebunden, also etwas, das der Hund gerne haben möchte. Ob
das dann Wild
oder eben z.B. ein Dummy, ein Futterbeutel, oder ein Spielzeug
ist.
Aber VORSICHT: Die Schnur darf nicht zu dünn sein, da der Hund sich
sonst verletzen könnte, wenn er sich bei der Hetze in der Schnur
verwickelt!
Der Hund wird in einiger Entfernung abgelegt und man wirft die Angel
aus.
Der Hund hat so lange liegen oder sitzen zu bleiben, bis ich ihn zum
Apportieren schicke.
Kurz bevor dann der Hund die “Beute“ erreicht, zieh ich die Angel weg
und lasse den
Hund hinterher hetzen. Hier darf und kann der Hund sein natürliches
Bedürfnis zu jagen ausleben.
Diese Verhaltensweisen sind in jedem Hund vorhanden und man braucht
keine Angst zu haben,
dass der Hund das unkontrollierte Jagen anfängt.
Schließlich kann man gerade mit der Reizangel sehr schön die
Impulskontrolle beim Hund trainieren. Das heißt, er muss z.B. lernen,
sitzen zu bleiben, auch wenn die Reizangel sich
sehr schnell bewegt .
Später kann man auch einmal den Hund während er hinter seiner „Beute“
hinterher hetzt ins
PLATZ oder DOWN pfeifen. Das ist dann auch eine sehr gute Übung um
seinen Hund von
einer Hasenhetze abzupfeifen.
Unbedingt zu BEACHTEN ist dass, dieses Training auf keinen Fall
übertreiben darf,
(Man sollte auf jeden Fall diese Art des
Trainings nicht über einen zu langen Zeitraum betreiben, weil der Hund
schnell ermüdet.) Nach 10 Minuten Hetze ist
erst einmal wieder Pause angesagt! Auch sollte Darüber hinaus man die Varianten dem
Gesundheitszustand des Hundes anpassen. Ein Hund mit
Skeletterkrankungen sollte dabei keine großen Sprünge machen und ein
alter Hund
wird nur ein oder zwei Minuten diesem Spiel nachgehen dürfen. |